Glossar I-L, von Indikation bis Laserkoagulation


Indikation
ärztliche Begründung für eine therapeutische Maßnahme, die eine fachkundige Beurteilung aller für die Behandlung wichtigen Aspekte des Problems voraussetzt; keine Operation ohne Indikation!


Katarakt
Grauer Star; Eintrübung der Linse des Auges mit nachlassender Sehschärfe und / oder verstärkter Blendempfindlichkeit; nur durch Operation zu beheben

Keratitis
Hornhautentzündung; meist infektiös durch Viren (insbesondere Herpes), Bakterien, Pilze oder Amöben (insbesondere bei Trägern weicher Kontaktlinsen) verursacht. Immer behandlungsbedürftig

Keratokonus
kegelförmige, meist asymmetrische Verformung der Hornhaut durch angeborene Schwäche des Hornhautgewebes; in leichten Fällen durch Brille oder Kontaktlinsen optisch zu beheben, in schweren Fällen Hornhautverpflanzung (Keratoplastik) erforderlich

Keratoplastik (Hornhautverpflanzung)
Operation, bei welcher die beschädigte oder funktionsuntüchtige Hornhaut des Empfängers ersetzt wird durch die gesunde Hornhaut eines Spenders; sehr langwieriger Heilungsprozeß (oft mehr als 1 Jahr) und - je nach Grunderkrankung des Empfängerauges - Risiko der Abstoßungsreaktion, daher nicht als Routineeingriff zu betrachten

Kryokoagulation
Vereisung der Netzhaut zur Behandlung von schweren Durchblutungsstörungen (z. B. bei diabetischer Retinopathie) oder von Einrissen der Netzhaut (z. B. bei Netzhautablösung); Vereisung auch des Ziliarkörpers möglich bei anders nicht einstellbarem Glaukom


Laserkoagulation
Verödung der Netzhaut mit dem Laserstrahl zur Behandlung von schweren Durchblutungsstörungen der Netzhaut (z. B. bei diabetischer Retinopathie) oder von Netzhautrissen; Verwendung auch zur Behandlung des Glaukoms


In Kürze



Augenklinik Stralsund,
Praxis
Dr. med. M. Fechner

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