Grauer Star (Katarakt)



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Der im höheren Lebensalter auftretende Graue Star (Katarakt) - die bei weitem häufigste Erscheinungsform - ist in der Regel keine Krankheit, sondern eine "normale" Veränderung; der seltene angeborene oder in jungen Jahren erworbene Graue Star kann dagegen Folge einer anderen, chronischen Augen- oder Allgemeinkrankheit sein und ist abklärungsbedürftig. Auch Verletzungen des Auges können einen grauen Star zur Folge haben.

Der Graue Star verursacht keine Schmerzen. Kennzeichen des Grauen Stares ist eine Eintrübung der natürlichen Linse des Auges, die zu einer Verminderung der Sehschärfe führt. Anfängliche Symptome können sein eine erhöhte Blendempfindlichkeit oder eine zunehmende Kurzsichtigkeit, die dazu führt, daß der ältere Mensch seine Lesebrille nicht mehr braucht, sondern wieder ohne Brille in der Nähe scharf sehen kann, bevor sich die Sehschärfe insgesamt verschlechtert. Beim älteren Menschen entwickelt sich der Graue Star oft langsam und unmerklich über viele Monate, er kann jedoch auch - insbesondere bei jungen Patienten - innerhalb weniger Wochen rapide zunehmen.

Die Indikation zur Star-Operation ist dann gegeben, wenn der Graue Star so weit fortgeschritten ist, daß der Patient sich infolge der dadurch verursachten Minderung des Sehvermögens gravierend beeinträchtigt fühlt, oder wenn als Folgeerscheinung andere Störungen der Augenfunktion drohen oder bereits eingetreten sind.



In Kürze



Augenklinik Stralsund,
Praxis
Dr. med. M. Fechner

18435 Stralsund
Große Parower Straße 47 Klinikum am Sund,
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Grauer Star mit spontaner
Linsenluxation - ein seltenes Krankheitsbild