a) Lasertherapie:
der Laser ist ein vielseitig verwendbares Instrument und aus der modernen Augenheilkunde nicht mehr wegzudenken. Am häufigsten kommt er zur Anwendung im Zusammenhang mit Erkrankungen der Netzhaut. Unter anderem wird der Laser in folgenden Situationen verwendet:
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zur Behandlung von Netzhautverdünnungen und Netzhautrissen
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zur Verödung der Netzhaut bei ausgeprägten Durchblutungsstörungen
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zur Abdichtung poröser Blutgefäße
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Spaltlampe mit Laserstrahl
Der Laserstrahl - unverzichtbares Instrument moderner Augenheilkunde
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b) Photodynamische Therapie:
erst seit wenigen Jahren zugelassenes Spezialverfahren zur Behandlung der feuchten Makuladegeneration, bei welchem ein durch eine Infusion verabreichtes Medikament mit einem Laserstrahl am Augenhintergrund gezielt aktiviert wird und so eine selektive Behandlung des erkrankten Netzhautgebietes ermöglicht.
c) intravitreale Injektionen:
als neueste, hochwirksame Methode zur Behandlung krankhafter Schwellungen der Netzhautmitte, z.B. bei feuchter Makuladegeneration oder diabetischer Makulopathie, kommt die Injektion bestimmter Medikamente in den Glaskörperraum des Auges zur Anwendung, die unter ebenso sterilen Bedingungen wie eine intraokulare Operation erfolgen muß.
d) Netzhautoperationen:
Fortschritte in der Operationstechnik machen es heute möglich, eine Vielzahl von Netzhauterkrankungen mit Erfolg zu operieren. Dabei stehen grundsätzlich zwei Verfahren zur Verfügung:
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konventionelle Netzhautchirurgie (d.h. ohne Eröffnung des Augapfels) wird eingesetzt zur Behandlung der Netzhautablösung oder zur Behandlung schwerer Durchblutungsstörungen (Netzhautkryokoagulation).
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als Vitrektomie bezeichnet man ein sehr komplexes Verfahren, bei welchem unter Verwendung spezieller Optiken im Augeninneren mit feinsten Intrumenten die Netzhaut direkt operiert wird. Mit dieser OP-Technik können u.a. Ablösungen, Durchblutungsstörungen und bindegewebige Verwachsungen der Netzhaut behandelt werden.
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